LIVE IM QUARTIER neuwiedenthal
Ob Theater, Comedy, Chansons, A cappella, Flamenco, Puppentheater oder plattdeutsche Döntjes – die SAGA GWG Kulturreihe LIVE IM QUARTIER neuwiedenthal bietet alljährlich einen bunten Reigen an Veranstaltungen. Immer freitags hebt sich während der Theatersaison der Vorhang im Striepensaal, im Striepenweg 40.
20. Januar 2012, 20.00 Uhr
Hafennacht
Lieder vom Wasser
mit Uschi Wittich (Gesang), Erk Braren (Gitarre) und Heiko Quistorf (Akkordeon)
Hafennacht spielen maritime Lieder, weil sie die See lieben und die See sie liebt. Ihr Seemannsgarn handelt vom Weggehen und vom Wiederkommen und von der großen Sehnsucht dazwischen. Musik im Netz des Lebens. Angefangen hat es mit einer Idee, andere Wege in der Seemannsmusik zu gehen: fernab vom Schlager und touristischen Kompromissen Musik aus dem Norden zu interpretieren und wieder zu erfinden und in atmosphärischen Konzerten vorzutragen.
Hafennacht schreiben neue Lieder und ziehen bekannte Gassenhauer aus dem Wasser. Manchmal verändern sie gar nicht so viel und trotzdem klingt es nach etwas Neuem. Musik für Hamburg und die Welt. Eine persönliche Auswahl von Liedern, die dem Wasser gehören!
17. Februar 2012, 20.00 Uhr
Lili Marleen und Lale Andersen
Musikalische Lesung
mit Gilla Cremer (Lesung und Gesang) und Gerd Bellmann (Klavier)
„Vor der Kaserne, vor dem großen Tor ...“ Wer kennt es nicht, das wehmütige Lied um Lili Marleen, das im Zweiten Weltkrieg für Soldaten in allen Ländern zum Symbol für Heimweh, Sehnsucht und vor allem für Hoffnung auf ein Wiedersehen wurde. Lale Andersen, die Frau, die mit jenem Lied weltbrühmt wurde, verließ 1929, sechs Wochen nach der Geburt des dritten Kindes, ihre Familie, weil sie sich selbst verwirklichen wollte. Weil sie spielen, singen, weil sie ans Theater wollte. Als Lili Marleen wurde sie international verehrt und umjubelt. Ihre große Liebe jedoch war der Schweizer Komponist und spätere Hamburger und Pariser Opernintendant Rolf Liebermann.
In ihrer Biografie „Der Himmel hat viele Farben“ erzählt Lale Andersen ihre ganz persönliche Geschichte, die Gilla Cremer gemeinsam mit dem grandiosen Musiker Gerd Bellman dem Publikum auf eindringliche Weise nahebringt.Christine Schütze ist eine überaus seriöse Pianistin, die das Konservatorium mit Einser-Abschluss verlassen hat und als Dozentin für Klavier an der Musikhochschule Rostock arbeitet. Mehr noch: Die Hamburgerin gewann bereits als Kind Talentwettbewerbe und spielte weltweit auf zahlreichen Festivals.
16. März 2012, 20.00 Uhr
Tüünkram vun de Waterkant
Plattdeutsche Lesung
mit Edgar Bessen
Seit mehr als 50 Jahren ist Edgar Bessen auf den Bühnen Hamburg zuhause.
Neben seiner umfangreichen Arbeit für Theater und Film arbeitet Edgar Bessen auch für den Hörfunk und wirkt vor allem in Kinder- und Schulfunksendungen mit. Außerdem führt er seit Jahren Regie bei niederdeutschen Hörspielen.
Der Ohnsorg- und Thalia-Mime liest aus Gedichten und Geschichten von Hamburg Autoren wie Arnold Risch, Günter Lüdge und Benno Strand. Der Abend bietet Heiteres und Besinnliches „auf Hochdüütsch un Platt“. Unter dem Motto „Tüünkram vun de Waterkant“ verspricht das eine abwechslungsreiche Mischung. Freuen Sie sich mit uns auf Edgar Bessen!
20. April 2012, 20.00 Uhr
Amerika
nach dem Roman von Franz Kafka
mit Philipp Hochmair, Regie: Bastian Kraft
„Hello, my name is Karl Roßmann. I’m 17 years old. Ich habe mich verirrt.“
Kafkas epochales Werk schildert zu Beginn des 20. Jahrhunderts hellsichtig die Figur des „Vertriebenen“. Vertrieben durch die Eltern, vertrieben aus Europa. Karl Rossmann ist 17 Jahre alt, als er von seinen Eltern in die USA geschickt wird, weil ein Dienstmädchen ein Kind von ihm bekommt. Die Geschichte eines Heimatlosen, dem Amerika nicht, wie Hunderttausenden von freiwilligen Auswanderern zum Ort der Verheißung wird, sondern zum Ort des sozialen Abstiegs – ein Antibild zu Familien wie den irischen Kennedys oder deutschen Kaufmannsfamilien, die sich dort eine neue Existenz aufbauten.
„Ein brillianter Philipp Hochmair erspielt sich darin die Erzählung über das Eingesperrtsein in einem weiten Land.“ Münchner Merkur
Das Programm 2011/2012
Preise, Abendkasse und Einlass:
Abendveranstaltungen Euro 7,-
Die Abendkasse öffnet jeweils um 19.00 Uhr.
Einlass 19.30 Uhr.
Vorverkauf in der SAGA GWG Geschäftsstelle Süderelbe
Striepenweg 45a, 21147 Hamburg
Do 10.00 bis 17.00 Uhr
Freitag 10.00 bis 12.00 Uhr
Karteninfo: (0 40) 4 26 66-21 00
Finanziert wird die Veranstaltungsreihe von der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft. Außerdem packen die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle beim Getränkeausschank ehrenamtlich mit an.





